Debattieren

Streitkultur Berlin hat sich zum Ziel gesetzt, das Debattieren über die Hochschulen hinaus bekannt zu machen und die demokratische Streitkultur weiter in unsere Gesellschaft zu tragen. Dazu veranstalten wir regelmäßige Debatten und fördern den engen Austausch mit anderen Debattierclubs deutschlandweit.

Um unsere Ziele zu verwirklichen, sprechen wir explizit Studenten und Berufstätige aller Fachrichtungen an, um die Entwicklung ihrer rhetorischen Fähigkeiten in zahlreichen Debatten zu fördern und die Begeisterung für den Redewettstreit zu wecken.

Mit der Förderung des Debattierens verfolgen wir zwei grundlegende Ziele:

Auf der einen Seite ist es unser Interesse gesellschaftlich geprägt. Durch die Befähigung, Äußerungen kritisch zu hinterfragen und die eigene, aber auch andere Meinungen zu vertreten, leisten wir einen kleinen Beitrag zur Stärkung unsere Demokratie.

Aber auch die individuelle Entwicklung eines jeden Debattanten ist für uns wichtig. Durch das regelmäßig praktische Üben kann jeder seine Argumentations-, Prüfung- und Darstellungsfähigkeiten schulen. Persönliche, akademische oder berufliche Erfolge hängen oft mit diesen Fähigkeiten zusammen. Denn nur wer andere für seine Ansichten gewinnen kann, wird diese durchsetzen können.

Debattieren

Der kultivierte Streit, die Debatte, ist das Fundament unserer Demokratie. Die kritische Prüfung aller öffentlichen Äußerungen sowie die Bereitschaft und Fähigkeit Meinungen zu vertreten, tragen zur Stabilität unserer Gesellschaft bei

Doch nützt der Streit auch jedem ganz persönlich. Das Debattieren schult die praktische Argumentations-, Prüfungs- und Darstellungsfähigkeit, die Schlüssel zum beruflichen Erfolg. Denn wer seine Ansichten klar begründen und ander für seine Positionen gewinnen kann, wir diese auch durchsetzen können.

Und: es macht Spaß!

Regeln

Wir debattieren nach den Regeln der Offenen Parlamentarischen Debatte (OPD). Sie versteht sich als ein turniertaugliches akademisches Format, dass die Sportlichkeit der Parlamentarischen Debatte und den Realismus der Publikumsdebatte miteinander vereint.

Dabei treten zwei Teams mit je drei Rednern als “Regierung” und “Opposition” gegeneinander an. Die Regierung stellt einen Antrag, der den Status Quo in einem bestimmten Sachverhalt (z.B.: “Soll die Wehrpflicht abgeschafft werden?”) verändert, sie Opposition möchte diesen beibehalten. Die Seiten wechseln sich gegenseitig ab und tragen ihre Argumente vor, setzen sich aber auch mit den Argumenten der Gegenseite auseinander.

Hinzu kommen (mindestens) drei “Fraktionsfreie Redner”. Sie entscheiden sich erst im Laufe der Debatte für eine der beiden Seiten und sprechen sich für diese aus. Sowohl Zwischenrufe als auch Zwischenfragen sind erlaubt und erwünscht. Über die Einhaltung der Regeln wacht zudem ein Präsident, der die Debatte leitet.

Alles auf einen Blick finden Sie in den Kurzregeln.

Weitere Informationen finden Sie auf der OPD-Serviceseite der Streitkultur e.V. Tübingen.